Ines
PEITZ3

Häuslicher Pflegedienst
Ines Stecklina
Frankfurter Straße 49
03185 PEITZ
Telefon: 035601-31415

Informationen zur Pflegeversicherung

Das Pflegeversicherungsgesetz gewährt nach einem Gutachten des Medizinischen Dienstes der Kassenverbände (MDK) Leistungen nach den Rahmenvereinbarungen des SGB XI § 75 Pflegeversicherungsgesetz (PVG). Dabei muss die Pflegebedürftigkeit auf Dauer gegeben sein, mindestens aber für 6 Monate.

Wir wollen nachfolgend einige Fragen zur Pflegeversicherung beantworten. Sollten
Sie weitergehende Fragen haben, oder unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen wollen, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir unsere Leistungen in einem Umkreis von ca. 15 km um Peitz anbieten

 

I. Geldleistungen

Geldleistungen werden gezahlt, wenn Sie sich dazu entscheiden, die Pflege durch
Privatpersonen (Angehörige, Nachbarn) durchführen zu lassen. Dann stehen Ihnen
entsprechend Ihres Pflegegrades folgende Beträge zu (Stand 01.01.2017):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

II Sachleistungen

Sachleistungen werden die Pflegeleistungen (Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung) eines anerkannten Pflegedienstes genannt. Entsprechen Ihrem Pflegegrad können Sie Leistungen des Pflegedienstes bis zu folgenden Höchstbeträgen abrufen
(Stand 01.01.2013):

 

Pflegegrad

Sachleistung

Geldleistung

                   1

125 €

 0 €

2

689,00 €

316,00 €

3

1298,00 €

545,00 €

4

1.612,00 €

728,00 €€

5

1.995,00 €

901,00 €

 

Die Kosten der Leistungen unseres Pflegedienstes finden Sie hier.

 

III Kombinationsleistungen:

Wenn Privatpersonen, Pflegedienst u. a. Dienste (z.B. Kurzzeit- u. Tagespflege)
gemeinsam pflegen, dann werden Geld- und Sachleistungen kombiniert gezahlt
(d.h., was der Pflegedienst nicht verbraucht, wird als Geldleistung ausgezahlt).

  • Kostenübernahme durch Sozialamt: Pflegeleistungen kann man zusätzlich auch über das Sozialamt beziehen, wenn man die Voraussetzungen bei den Einkommens- und Vermögensverhältnissen erfüllt.
  • Private Kostenübernahme: Übernimmt in besonderen Fällen keine der oben genannten Stellen die Kosten für die Pflege, so besteht die Möglichkeit privater Vereinbarungen.

    Bei Interesse oder weiteren Fragen, rufen Sie uns an 035601/31415 oder
    schicken Sie uns eine E-Mail.

Welcher Grad der Pflegebedürftigkeit könnte bei Ihnen
vorliegen?

  • bitte nutzen Sie einen Pflegegradrechner aus dem Internet

Wie werden der Hilfebedarf und die Pflegebedürftigkeit
festgestellt?

Die Leistungen beantragen Sie bitte mit einem bei ihrer Pflegekasse erhältlichen Formular. Die Entscheidung über den Pflegegrad trifft die Pflegekasse auf der Grundlage eines Gutachtens des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK), welches der MDK nach einem Besuch in ihrem Haushalt erstellt. Sollten Sie mit dem Bescheid der Pflegeklasse nicht einverstanden sein, informieren Sie uns bitte unverzüglich. Sie haben das Recht, Widerspruch einzulegen. Auch hierbei helfen wir Ihnen gern. Sollte auch ein Zweitgutachten nicht zu Ihrer Zufriedenheit ausfallen, steht Ihnen der Klageweg vor dem Sozialgericht offen.

Müssen Sie etwas zahlen, wenn Sie den Pflegedienst
in Anspruch  nehmen?

Die Pflegekasse übernimmt nur eine bestimmte Menge von Pflegeleistungen. Diese sind in den einzelnen Pflegegraden in ihrem Wert nach oben begrenzt (siehe obere Tabelle).Innerhalb dieses Rahmens vereinbaren wir die Preise für unsere Leistungen direkt mit Ihrer Pflegekasse. Die Abrechnung dieser Leistungen geschieht zwischen der Pflegekasse und uns durch einen Leistungsnachweis, den Sie am Monatsende unterschreiben müssen. Wenn Sie Leistungen, die über die genannten Höchstgrenzen hinausgehen, in Anspruch nehmen, rechnen wir diese direkt mit Ihnen ab.

Weiterhin müssen wir Leistungen, die nicht von der Pflegekasse bezahlt werden privat in Rechnung stellen.

Für jede Rechnung an die Pflegekasse müssen wir Ihnen 5% für Investitionskosten berechnen, da diese nicht von der Pflegekasse übernommen werden.

Wie ist das mit den Beratungsbesuchen?

Die Beratungsgespräche sind von den Pflegekassen vorgeschrieben. Für die Pflegestufe I und III ist
dieses Gespräch 1/2 jährlich und für die Pflegestufe IV - V 1/4 jährlich vorgesehen, zusätzliche Beratungen sind möglich). Die Beratungen erfolgen durch eine Fachkraft (eines Pflegedienstes Ihrer Wahl), wobei der Pflegekasse lediglich mitgeteilt wird, ob die häusliche Pflege noch sichergestellt ist.

GUTACHTER UND Pflegeberater kann die Pflegekasse ab 1.1.2013 nicht mehr selbst

nicht mehr selbst festlegen, sondern der Pflegebedürftige darf entscheiden. Fragen Sie ihren Pflegedienst!

Wie ist das mit der Verhinderungspflege?

Die Voraussetzung, um eine solche Leistung von der Pflegekasse zu bekommen, ist, dass Sie seit mindestens 6 Monate Pflegegeld beziehen und im Gutachten der Pflegekasse eine Pflegeperson benannt ist. Die Aufwendungen der Pflegekasse hierzu können im Einzelfall bis zu 1612,00 € im Kalenderjahr betragen, sind aber auf maximal 28 Tage begrenzt. Oder Sie beantragen stundenweise Verhinderungspflege. Dann können Sie über das ganze Jahr verteilt Hilfe beanspruchen, die Sie benötigen und diese Hilfe wird nicht mit ihrem monatlichen Pflegegeld verrechnet.

Bei längerer Abwesenheit der Pflegeperson können Sie in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung leben. Dafür stehen für Sie ebenfalls 1612,00 Euro bereit.
Es besteht sogar die Möglichkeit eine Einrichtung außerhalb Ihres Wohnortes zu wählen. Das extremste Beispiel: Ihre Angehörigen möchten ihren Urlaub auf Mallorca verbringen, möchten Sie mitnehmen, aber in dieser Zeit nicht für Ihre Pflege zuständig sein; dann können Sie sich auch dort eine entsprechende Einrichtung suchen und in Anspruch nehmen.

Zur Entlastung Ihrer Angehörigen können Sie auch eine Tagespflege aufsuchen. Hierfür stehen Ihnen ebenfalls 1612 Euro pro Jahr zu. Außerdem können Sie für 125 Euro/Monat einen Pflegedienst zu Ihrer Entlastung beauftragen.

Wird Kurzzeitpflege nicht in Anspruch genommen, können 806 Euro zusätzlich für Verhinderungspflege verwendet werden

 

Wie ist das mit der Pflegezeit?

Die Pflegereform zum 01. Juli 2008 hat für alle Arbeitnehmer, Freistellungsmöglichkeiten geschaffen, um sich 1. über Pflegeleistungsangebote zu informieren, oder 2. um Pflegezeit in Anspruch zu nehmen.

Im ersten Fall hat der Arbeitnehmer die Möglichkeit, unabhängig von der Unternehmensgröße, sich kurzzeitig (bis 10 Tage) von der Arbeit befreien zu lassen im Falle einer akut auftretenden Pflegesituation eines nahen Angehörigen. (Die Vorraussetzungen für Pflegebedürftigkeit müssen vorliegen. Der Arbeitgeber muss nicht zustimmen, kann aber eine ärztliche Bescheinigung verlangen).

Es besteht kein Anspruch auf Lohnfortzahlung!

Nahe Angehörige sind nach dem Pflegezeitgesetz: Eltern und Schwiegereltern, Ehegatten und Lebenspartner, Großeltern, Geschwister, leibliche und adoptierte Kinder und die des Ehegatten oder Lebenspartners, Schwieger- und Enkelkinder
.
Im zweiten Fall besteht ein Anspruch auf kurzzeitige Arbeitsbefreiung für maximal 6 Monate in Unternehmen mit regelmäßig mehr als 15 Beschäftigten. Die Pflege der Angehörigen muss in der häuslichen Umgebung stattfinden und ist durch eine Bescheinigung der Pflegekasse oder des MDK nachzuweisen. Der Arbeitnehmer muss seinen Pflegezeitwunsch und dessen Zeitraum spätestens 10 Tage vorher dem Arbeitgeber schriftlich mitteilen. Eine Zustimmung des Arbeitgebers ist nicht nötig. Es ist in diesen 6 Monaten auch eine Reduzierung der bisherigen Arbeitszeit möglich; dabei hat der Arbeitnehmer zu erklären, in welchem Umfang und mit welcher Verteilung er die Reduzierung wünscht.

Auch in diesen 6 Monaten besteht kein Anspruch auf Lohnfortzahlung!

Bekommen Sie einen Zuschuss von der Pflegekasse zur
notwendigen Wohnungsanpassung?

Für Maßnahmen zur Verbesserung Ihres individuellen Wohnumfeldes, technische Hilfen im Haushalt oder Veränderungen, die Ihre Lebensführung selbstständiger gestalten können Sie Zuschüsse pro Maßnahme von 4000,00 € erhalten.

Sollten Sie hierzu eine Beratung wünschen, lassen Sie uns dies bitte wissen.

Hilfsmittel wie Bettunterlagen, Handschuh u. Desinfektionsmittel erhalten Sie bis 40 Euro/Monat

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